Fettaufbau begrenzen: Intervallfasten durch „Breakfast Cancelling“

In Muskelaufbau-Phasen brauchst Du einen Kalorienüberschuss. Und leider bauen diese zusätzlichen Kalorien eben nicht 100% Muskeln auf, sondern auch Körperfett. Die Kunst im Muskelaufbau ist daher, gleichzeitig so wenig Fett wie möglich aufzubauen — im Idealfall gar keines.

Intervallfasten ist eine einfache und erfolgreiche Strategie, um dieses Ziel zu erreichen. Und Intervallfasten im Urlaub bedeutet für mich “Breakfast Cancelling”, also der Verzicht aufs Frühstück. Ich starte also den Tag mit einem halben Liter Wasser, schwarzem Kaffee und gemischtem Grün- und Schwarz-Tee, alles ohne Milch, Sahne und Zucker.

Völlig verrückter, verschwenderischer Verzicht? (Man beachte die schöne Alliteration 😉)… Ganz im Gegenteil!

Mittagessen vom Frühstücksbuffet

Da ich Schwabe bin, möchte ich zunächst die wichtigste Frage meiner „Landsleute“ beantworten: Nein, Du musst nicht das vorausbezahlte Essen am Frühstücksbuffet verschwenden. Du kannst Dir doch einfach Dein Mittagessen am Frühstücksbuffet vorbereiten.

Im Zweifel reichen ein paar Servietten, um Dir belegte Brötchen, ein hartgekochtes Ei, Obst und/oder Nüsse mitzunehmen. „Schwäbische Profis“ haben sogar luftdichte Dosen dabei, schließlich haben sie das Essen ja bezahlt, und wann sie es essen, ist ganz allein ihre Sache.

Dein Körper bekommt Zeit zum „Aufräumen“

Der große Vorteil im Auslassen des Frühstücks besteht wie bei allen Formen des Intervallfastens darin, dass Dein Körper mehr Zeit bekommt, um das Essen des Vortags zu verdauen und zu verwerten.

Ganz konkret, und ein wenig bildlich gesprochen: Wenn Dein Körper morgens vom Vorabend noch eine ganze Menge Kalorien im System hat, und dann direkt wieder mit Kalorien überflutet wird, dann bleibt ihm ja gar nichts übrig, als viele davon in Fettreserven unter der Haut „auszulagern“.

In etwa so wie ein Lager, das aus den Nähten platzt, und entsprechend neues Inventar (im Fall Deines Körpers Kalorien) in ein Außenlager gebracht werden muss.

Und das Außenlager Deines Körpers, das sind die Fettpolster direkt unter der Haut, in Fachsprache: das subkutane Fettgewebe.

Wichtig: Gar nichts ist nichts

Intervallfasten wie „Breakfast Cancelling“ (genauso freilich „Dinner Cancelling“) ist eine effektive und einfache Möglichkeit, den Aufbau von Fett in Phasen von Kalorienüberschuss zu begrenzen. Ideal daher für den Urlaub, aber genauso nach üppigen Essenseinladungen.

“Dann lasse ich einfach das Frühstück aus“ – ja, das ist nicht umsonst ein uraltes „Hausmittel“ schlanker Menschen.

Warum? Weil es genau das ist, was Dein Körper braucht, wenn Du viel gegessen hast: Eine Essenspause, um das Essen zu verwerten.

Nicht viele kleine Mahlzeiten, nicht LowCarb, nicht Rohkost – einfach GAR NICHTS.

Auch kein Zucker im Kaffee oder Tee, keine Sahne oder Milch, keine Fruchtsäfte. Gar nichts heißt keine Kalorien, ohne Wenn und Aber.

Und dann zum Mittagessen wieder richtig reinhauen, nach einer intensiven Trainingseinheit (auf nüchternen Magen oder – noch viel besser – nach einem „Basisshake“ mit ca. 15-20g Polysacchariden und ca. 15-20g Proteinen).

Keine Sorge, Du wirst trotzdem zunehmen, aber eben weniger Fett und mehr Muskeln. Und keine Sorge: Du wirst nicht hungern, wenn Du Dich abends wirklich (mit guten Lebensmitteln und zuckerarm) satt isst.

 

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2 Replies to “Fettaufbau begrenzen: Intervallfasten durch „Breakfast Cancelling“”

  1. Funktioniert definitiv, scheitert oft aber an mangelnder Disziplin. Trotz allem gut und leicht verständlich geschrieben Herr Kollege . Gruß von matschesgesundheitsberater.blogspot.com

    1. Das ist wohl wahr! Disziplin muss sein…aber wenn man erstmal anfängt und leichte Erfolge sehen kann, ist es eigentlich gar nicht mehr so schwer weiter zu machen! Vielen Dank für das nette Feedback! Dein Benjamin

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